Amtsfeld-Schule (Grundschule), Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Schulschließung Drucken

 

Amtsfeld – Schule

(Grundschule) 09 G 19

 

 

 

Pablo-Neruda-Straße 8, 12559 Berlin

 

Telefon:  030 – 65 401 92          Fax:  030 – 65 400 58

 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

13.03.2020

 

 

 

Elterninformation zu Corona

 

 

Liebe Eltern,

 

soeben hat die Senatsverwaltung informiert, dass alle allgemeinbildenden Schulen des Landes Berlin bis zum Ende der bevorstehenden Osterferien ab Dienstag, dem 17.03.2020 geschlossen werden.

 

Eine Notbetreuung fĂŒr Kinder der Klassenstufen 1 – 6, deren Eltern im Bereich des Gesundheitswesen, der Pflege oder bei der Polizei und Feuerwehr tĂ€tig sind, wird von uns ĂŒbernommen.

Wenn Sie zu einer der oben genannten Berufsgruppen gehören, nehmen Sie bitte umgehend mit uns Kontakt auf, gerne auch per Mail.

 

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

 

 

 

 

B. Schulz

Rektorin

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. MĂ€rz 2020 um 14:45 Uhr
 
SIBUZ Infobrief extra Drucken

SIBUZ Infobrief extra Wenn die Schule zu Hause stattfindet – Tipps fĂŒr Familien

 

Liebe Eltern und Erziehende,
aufgrund der Maßnahmen zum Schutz vor weiteren Ansteckungen wurden die Schulen geschlossen und das schulische Lernen nach Hause verlagert. Diese außergewöhnliche Situation bietet auch eine Chance fĂŒr Sie als Familie, wieder Dinge in den Vordergrund zu stellen, fĂŒr die im Alltag wenig Zeit ist. Sie können die Zeit nutzen und als Familie nĂ€her zusammenzurĂŒcken. Vielleicht können Sie Rituale wiederbeleben oder neue einfĂŒhren, wie z.B. gemeinsames Kochen und GesprĂ€che, SpaziergĂ€nge, Spielen oder einfach nur zusammen sein.
Als Eltern können Sie weder den Schulunterricht ersetzen noch die Rolle der Lehrkraft einnehmen. Die inhaltlichen Aufgaben bekommt Ihr Kind von der Schule gestellt. Ihre Aufgabe wird es sein, Ihr Kind zu unterstĂŒtzen und zu motivieren. Wir haben fĂŒr Sie Tipps und Anregungen zusammengestellt, um die kommenden Wochen gut zu gestal-ten.


Wir organisiere ich das Lernen zuhause?


Einen Berg von Aufgaben eigenverantwortlich erledigen zu mĂŒssen, fĂ€llt immer schwer. Wir geben Ihnen Hinweise, wie Sie Ihr Kind dabei unterstĂŒtzen können, die Aufgaben, die es in den nĂ€chsten Wochen aus der Schule erhĂ€lt, zu Hause zu erledigen:

- Überblick verschaffen: Schauen Sie sich in Ruhe mit Ihrem Kind zusammen an, was alles zu tun ist und planen Sie gemeinsam die Woche. Neben den Schulaufgaben gehören hierzu auch Pflichten im Haushalt.

- Erwartungen klĂ€ren und Aufgaben priorisieren: Sagen Sie Ihrem Kind ehrlich, was Sie von ihm erwarten und fragen Sie es auch, was ihm wichtig ist fĂŒr die nĂ€chsten Wochen ohne Schule. Einiges wird nicht zu verhandeln sein, bei anderen Dingen kann Ihr Kind, abhĂ€ngig vom Alter, selbst entscheiden (z.B. mit welcher Aufgabe es beginnt oder ob es lieber vormittags oder nachmittags fĂŒr die Schule arbeiten möchte). KlĂ€ren Sie gemeinsam, welche Aufgaben besonders wichtig sind und auf keinen Fall hinten runterfallen dĂŒrfen.

- Plan machen: Schreiben Sie in einen Wochenplan, welche konkreten Aufgaben wann erledigt werden. So ist fĂŒr alle sichtbar, was abgemacht ist. Das verhindert MissverstĂ€ndnisse und Streit.

- Mit einer Aufgabenliste fĂŒr jeden Tag (3-5 Aufgaben) können Sie den „großen Berg“ in kleine Tagesetappen unterteilen, dadurch wird er fĂŒr Ihr Kind ĂŒberschaubar und weniger erschlagend. Das Durchstreichen erledigter Aufgaben tut Ihrem Kind gut und motiviert.

- Arbeitsplatz gestalten: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind einen festen Ort fĂŒr seine Schulaufgaben hat, an dem es nicht abgelenkt ist. Leise Musik im Hintergrund muss nicht stören, bewegte Bilder (Fernsehen, Computer) und Sprache (Hörspiel) lenken das Gehirn ab.

- Arbeitszeiten und Pausen: Nutzen Sie oder Ihr Kind Uhr, Timer oder Eieruhr, um Arbeitsphasen zu begrenzen, z.B. auf 30 Minuten. Nach jeder Unterbrechung der Konzentration (z.B. durch eingehende Nachrichten im Handy) braucht Ihr Kind wieder Zeit, um in eine Aufgabe zurĂŒckzufinden. Dadurch kommt es langsamer voran. Besser ist es, nach einer konzentrierten Arbeitsphase eine Pause einzulegen. Kleine Kinder brauchen nach 15 Minuten einen Wechsel oder eine Pause.

- Wenn Schluss ist, ist Schluss: Wenn die Aufgaben fĂŒr den Tag erledigt sind, hat Ihr Kind frei. Lassen Sie ihm dann diese Zeit und kommen Sie nicht spontan mit neuen AuftrĂ€gen.


Wie motiviere ich mein Kind zum Lernen?

Motivation ist die zentrale Grundlage, um Lernprozesse anzuschieben. Eine hohe Eigenmotivation ist förderlich fĂŒr die Stimmung, das Selbstvertrauen und fĂŒr den Lernerfolg. Aber auch eine von „außen“ herangetragene Motivation ist wirksam, solange das Lernen nicht als aufgezwungen erlebt wird. Mit starker Kontrolle von außen erzielen Sie bei Ihrem Kind nicht nur AnspannungsgefĂŒhle und eine schlechte Stimmung, sondern auch einen geringeren Lernerfolg.

Hier einige RatschlĂ€ge, wie Sie Ihr Kind in der Lernmotivation unterstĂŒtzen können:

- Planen Sie die Lernzeit gemeinsam mit Ihrem Kind und lassen Sie Ihr Kind dabei mitbestimmen. Geben Sie Ihrem Kind einen Vertrauensvorschuss.

- Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind realistische Lernziele und machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass Sie ihm das Erreichen der Ziele zutrauen. Ermutigen Sie Ihr Kind!

- Besprechen Sie mit Ihrem Kind, wie es sich bei Schwierigkeiten helfen kann.

- Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind fĂŒr erreichte Ziele auch belohnt. Erreichtes Ziel und Belohnungsart sollten aber in einem guten VerhĂ€ltnis zueinander stehen.

- Zeigen Sie Ihrem Kind, dass die Lerninhalte bedeutsam sind und dass Sie die LernbemĂŒ-hungen Ihres Kindes wertschĂ€tzen. Seien Sie ein positives Vorbild fĂŒr Ihr Kind.

- Auch Freunde des Kindes können fĂŒr eine Lernpartnerschaft eingeladen werden. Oder Sie vereinbaren mit ihnen eine Telefonkonferenz zu festen Zeiten.

- Zeigen Sie Interesse am Lernerfolg Ihres Kindes, vermeiden Sie aber die oben beschriebene â€žĂŒbermĂ€ĂŸige“ Kontrolle.


Wie lernt mein Kind nachhaltig?

Wenn Sie bei Ihrem Kind beobachten, dass es in der Freizeit komplexe Dinge scheinbar mĂŒhelos erlernt, garantiert dies leider noch nicht, dass dies auch fĂŒr das schulische Lernen gilt. Schulische Lerninhalte erwecken nicht immer das Interesse beim Kind. Das Erlernen schulischer Inhalte wird erfolgreicher, wenn es gelingt, die Lerninhalte angemessen auszuwĂ€hlen, zu organisieren und in die vorhandene Wissensstruktur einzubetten.

Lerntechniken helfen bei der Strukturierung, Abspeicherung und Vernetzung der Lerninhalte. Generell gilt, dass das Lernen neuer Inhalte umso nachhaltiger gelingt, je besser diese mit dem Vorwissen Ihres Kindes verbunden werden können. Je nach Lernziel und Lerninhalt sind unterschiedliche Lerntechniken hilfreich:

- wichtige Punkte unterstreichen oder markieren (z.B. in einem Text),
- Inhalte eigenstĂ€ndig (mĂŒndlich oder schriftlich) zusammenfassen,
- es anderen (z.B. in einer Lernpartnerschaft oder den Eltern) erklÀren,
- bildhafte Darstellungen entwickeln,
- einprÀgen durch wiederholtes Vorlesen oder gemeinsames Lesen,
- Erstellung von Notizen oder Karteikarten (z.B. fĂŒr Vokabeln),
- eigene Fragen zum Lerngegenstand (z.B. ein Text) entwickeln,
- Überschriften zu Abschnitten formulieren (z.B. in einem Text),
- Anwendungsbeispiele (z.B. aus dem Alltag) konstruieren.


Es ist fĂŒr Ihr Kind wichtig zu erkennen, was es bereits verstanden hat und was nicht. Versuchen Sie daher gemeinsam, sich ein Bild darĂŒber zu machen, wie sich Ihr Kind an eine Lernaufgabe heranwagt. Jedes Kind verfĂŒgt bereits ĂŒber Erfahrungen mit bestimmten Lerntechniken. Aber auch Ihre Erfahrungen mit Lerntechniken können fĂŒr Ihr Kind interessant sein. Beraten und ermutigen Sie Ihr Kind, die bisherigen Techniken zu ĂŒberprĂŒfen und neue zu erproben.


Wie strukturieren wir als Familie den Tag?

Ihr Familienalltag verĂ€ndert sich durch den Wegfall gewohnter AktivitĂ€ten gerade sehr. Das stellt große Herausforderungen an die Selbstorganisation. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie den Tag gut organisieren:

- Versuchen Sie einen Tagesrhythmus beizubehalten, d.h. verabreden sie Aufstehzeiten, halten Sie gewohnte Rituale zum FrĂŒhstĂŒck ein.

- Planen Sie gemeinsame Mahlzeiten – falls Sie außer Haus arbeiten: bereiten sie Mittagessen fĂŒr Ihr/mit Ihrem Kind vor, so dass es ĂŒber den Tag versorgt ist. Zusammen Essen zuzubereiten kann eine schöne gemeinsame AktivitĂ€t sein.

- Sammeln Sie Ideen, was in der Freizeit stattfinden kann. Erinnern Sie sich und Ihr Kind daran, was Spaß macht (z.B. malen, basteln, Spiele spielen, Musik machen).

- Ob Fitness, Yoga oder andere Bewegungsformen – vieles lĂ€sst sich auch im eigenen Wohnzimmer anwenden. Nutzen Sie Angebote von Apps und Videos, um Bewegungs- und Sport-programme nach Hause zu holen (z.B. von Alba-Berlin, s. Linkkasten auf der letzten Seite).

Ein SchlĂŒssel zum Gelingen ist ein fest geplanter Zeitpunkt am Tag. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor und feiern Sie jeden Erfolg!

- Treffen Sie mit Ihrem Kind Absprachen zum Thema Medienkonsum. Welche Spiele und Apps nutzt Ihr Kind? Gibt es Alternativen? Vorschlag: Filme im Original mit Untertiteln ansehen (Ă€ltere Kinder) oder gemeinsam Filme schauen und darĂŒber sprechen (jĂŒngere Kinder). Begrenzen Sie die Medienzeit! Nutzen Sie ggf. Sperren fĂŒr GerĂ€te und Router.

Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genĂŒgend Ausgleich findet durch Bewegung und Kontakt mit „echten“ Menschen. Anerkennen Sie auch die Chance, die Medien in dieser Zeit bieten, nĂ€mlich als Bildungsangebot und eine Möglichkeit, im Freundeskreis in Kontakt zu bleiben.


Wenn die Luft brennt 
 – Wie gehe ich mit Kon-flikten um?

Sie und Ihr Kind begegnen sich jetzt hĂ€ufiger als sonst. Konflikte sind leicht möglich. Da heißt es, Ruhe bewahren, tief durchatmen und dann gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Damit das besser gelingt, ein paar Hinweise:

- Nehmen Sie sich Zeit und klÀren Sie einen Kon-flikt immer in Ruhe, nicht wenn Sie sich gerade Àrgern.

- Setzen Sie sich gemeinsam an einen Tisch und haben Sie Schreibzeug vor sich fĂŒr den Fall, dass Sie etwas notieren oder gemeinsam verabreden wollen.

- Fragen Sie sich vorab, worum es geht. Legen Sie fest, wie viel Zeit Sie sich fĂŒr das GesprĂ€ch nehmen wollen.

- Vermischen Sie nicht alles miteinander, nach dem Motto: „Und was ich Dir außerdem schon immer mal sagen wollte
!“ Ein Konflikt entsteht immer dann, wenn der eine etwas anderes will als der andere und keiner nachgibt.

- Sprechen Sie darĂŒber, wie Sie und Ihr Kind die Situation wahrnehmen. Bleiben Sie freundlich und zugewandt.

- Formulieren Sie beide ihre Interessen, ihre BedĂŒrfnisse und ihre WĂŒnsche. Benennen Sie die Unterschiede. Es ist nichts verkehrt daran, unterschiedliche Dinge zu wollen.

- Suchen Sie eine gemeinsame Lösung, geben Sie sich nicht vorher zufrieden.

- Bei einer Eskalation unterbrechen Sie das GesprÀch und setzen es spÀter fort.

- Notfalls sagen Sie nur, dass Sie sich LösungsvorschlÀge von Ihrem Kind erhoffen und schweigen dann aufmerksam.

Falls Sie und Ihr Kind merken, dass die Konflikte eskalieren und Sie sich zunehmend wĂŒtend und hilflos fĂŒhlen, wenden Sie sich an eine Familienberatungsstelle, den Berliner Krisendienst (Tel. 030-3906340) oder rufen den Kindernotdienst (Tel. 030-610061) an.


Lagerkoller – und was jetzt?

Wenn gewohnte TagesablĂ€ufe und BeschĂ€ftigungen wegfallen und alle Familienmitglieder lĂ€ngere Zeit in der Wohnung verbringen, kann irgendwann durch die Eintönigkeit ein GefĂŒhl der Langeweile auftreten.
Langeweile ermöglicht die Chance, gewohnte Verhaltensmuster zu unterbrechen und alte oder neue FĂ€higkeiten in sich zu entdecken. Wenn Ihr Kind weniger Anregungen von außen erhĂ€lt, beginnt es nach einiger Zeit, vorhandene Erfahrungen und Gelerntes in Interaktion mit der Umwelt in neue Handlungen umzusetzen. HierfĂŒr braucht Ihr Kind Zeit und Sie brauchen Geduld! Kinder erfinden dann kreativ neue Spiele, phantasieren Geschichten und experimentieren mit dem, was sie vorfinden. So können Interessen und Begabungen entdeckt werden. Ein Kind beginnt zu nĂ€hen, ein anderes fĂŒllt GlĂ€ser mit Wasser und bringt sie zum Klingen, es wird aus einer Zeitschrift ein Puzzle hergestellt oder ein neues Kuchenrezept entwickelt. Und Sie können neue Seiten an Ihrem Kind entdecken.
Ihnen bietet sich auch die Möglichkeit, durch das Begleiten Ihres Kindes und Einlassen auf dessen Spiele, Ihre eigene KreativitĂ€t und Freude am Spiel wieder zu entdecken. Es kann fĂŒr Ihr Kind spannend sein, Spiele aus einer Zeit vor den Computerspielen auszuprobieren. Wie wĂ€re es, zusammen eine Geschichte mit Bildern als Buch ĂŒber den ungewohnten neuen Alltag zu gestalten oder die entdeckten erfundenen Spiele zu sam-meln?
Langeweile bietet auch die Möglichkeit, den Gedanken freien Lauf zu lassen, zu trĂ€umen und zu bemerken, was gut tut und was fehlt. Kinder profitieren, wenn ihre Eltern mehr Zeit haben und zu Hause sind. Ihr Kind wird sich wohlfĂŒhlen, wenn es erzĂ€hlen kann, ohne bewertet zu werden, wenn es kein „Muss“ fĂŒr ErklĂ€rungen gibt. Vertrauen Sie darauf, diese herausfordernde Situation gut und nachhaltig fĂŒr die Zukunft zu meistern. Und vergessen Sie nicht: „Langeweile ist das Tor zur Fantasie!“


Wie mit der Angst umgehen, wenn sie kommt?

„Warum darf ich nicht mehr in die Schule?“
„Warum können wir Oma und Opa nicht mehr besuchen?“
„Wann kann ich wieder zum Sportverein gehen?“
„Was passiert, wenn du gar nicht mehr arbeiten gehst?“


Die vielen VerĂ€nderungen können bei Ihrem Kind zu Unsicherheiten fĂŒhren. Dinge, die wir nicht verstehen und einordnen können, Ă€ngstigen uns. Wie können Sie als Eltern am besten darauf reagieren?

- Versuchen Sie ruhig zu bleiben: Kinder spĂŒren die Ängste und Unsicherheiten ihrer Eltern. Tun Sie sich Gutes und versuchen Sie, sich zu entspannen. Sprechen Sie in Ihrer Beziehung oder in Ihrem Freundeskreis ĂŒber Ihre Sorgen und geben Sie diese nicht an Ihr Kind weiter. Informieren Sie sich auf offiziellen Internetseiten (s. Links unten), so dass Sie Fragen Ihres Kindes beantworten können. Lassen Sie Ihr Kind, je nach Alter, keine Nachrichten schauen. Bilder bleiben eher haften und können verunsichern.

- Aufgreifen, was ihr Kind schon weiß: In den letzten Tagen hat Ihr Kind schon einiges ĂŒber das Corona-Virus gehört. Sprechen Sie gemeinsam darĂŒber. Welche Fragen hat ihr Kind? Hat es vielleicht Informationen aufgenommen, die nicht stimmen? Haben Sie auch ein Auge auf den Medienkonsum (s.o.) Ihres Kindes und schauen Sie sich Informationen am besten gemeinsam an.

- Kindgerecht erklĂ€ren: Vor allem fĂŒr jĂŒngere Kinder ist schwer begreiflich, was ein Virus ist. Vielleicht fallen Ihnen alternative Wörter ein, um dies zu erklĂ€ren, z.B. eine Krankheit, die neu ist und unser Körper noch nicht kennt. Ein Impfstoff, wie gegen andere Krankheiten, wird gerade entwickelt. Daran arbeiten momentan viele Menschen weltweit. Weitere kindgerechte Informationen finden Sie z.B. auf der Seite der Kindernachrichten logo! des ZDF und auf der Webseite der Meditricks GmbH (s. Links unten). Hier erklĂ€ren in einem anschaulichen Video Medizinstudierende das Corona Virus und den Umgang damit.

- Eigenverantwortung: Besprechen Sie mit ihrem Kind, was Sie als Familie tun können, um sich vor der Krankheit zu schĂŒtzen. RegelmĂ€ĂŸiges HĂ€nde waschen und in die Armbeuge niesen oder husten können Sie gemeinsam ĂŒben. Kinder freuen sich ĂŒber Lob, wenn diese Dinge gelingen. (Video-)Telefonate mit Oma und Opa oder im Freundeskreis sind auch ein wichtiger Beitrag im Umgang mit der Situation.

- WohlfĂŒhlen: In einer ruhigen AtmosphĂ€re zuhause lassen sich GesprĂ€che am besten fĂŒhren. Nehmen Sie sich Zeit fĂŒr Ihr Kind und beruhigen Sie es, dass es keinen Grund zur Sorge gibt. Gewohnte Strukturen (z.B. gemeinsame Mahlzeiten, zu-Bett-bringen, vorlesen, spielen, kuscheln) sind hilfreich fĂŒr Ihr Kind. Es sollte sich nicht alles um das Corona-Virus drehen. Eine fröhliche AtmosphĂ€re zuhause hilft beim Lernen und WohlfĂŒhlen.


Bewegungs- und Sportprogramm:

Alba-Berlin: www.youtube.com/albaberlin

Offizielle Informationsseiten:
Robert-Koch-Institut: www.rki.de
Bundesregierung: www.bundesregierung.de


Webseiten mit kindgerechter Information:
Kindernachrichten logo! des ZDF: https://www.zdf.de/kinder/logo/wichtige-infos-zum-coronavirus-100.html
Meditricks GmbH: www.meditricks.de/cke/


Herausgebende Einrichtung:
Schulpsychologisches und InklusionspĂ€dagogische Beratungs- und UnterstĂŒtzungszentren (SIBUZ) in Berlin-Pankow
Tino-Schwierzina-Straße 32, 13089 Berlin
https://www.berlin.de/sen/bildung/unterstuetzung/beratungszentren-sibuz/
Redaktion: Fachbereich Schulpsychologie im SIBUZ Pankow

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. MĂ€rz 2020 um 15:42 Uhr
 
Hilfe fĂŒr Australien Drucken

Hilfe fĂŒr Australien

Bei der Wochenplanung haben die Kinder der Klasse 1/2e ihre Erzieherin auf die BuschbrÀnde in Australien angesprochen.

Nach einer kleinen GesprÀchsrunde kamen die Kinder auf die Idee den Tieren vor Ort zu helfen.

Gemeinsam haben wir beschlossen einen Brezel- und Laugenstangenverkauf zu organisieren und den Erlös zu spenden.

Die Kinder waren sehr stolz auf ihre Idee und haben diese anderen Kindern berichtet.

Daraufhin gab es großes Interesse an dieser Hilfsaktion. Ohne langes Überlegen, wollten sich alle beteiligen.

Nun starten wir am 28.01.2020 den Verkauf in der 1. Hofpause.

 

 

Gemeinsam haben wir uns fĂŒr die Organisation „WWF“ (World Wildlife Fund For Nature) entschieden.

„Fast eine Million Australische Dollar konnte der WWF dank zahlreicher Spendenvon Menschen auf der ganzen Welt schon bereitstellen, um von den Feuern verletzte Wildtiere zu retten und wiederaufzupĂ€ppeln. ‚Doch das ist erst der Anfang‘, sagt Dermot O'Gorman, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des WWF Australien. ‚Dies ist eine Katastrophe von globaler Bedeutung, und wir sind von der GroßzĂŒgigkeit so vieler unserer UnterstĂŒtzer und Partner in Australien und auf der ganzen Welt berĂŒhrt. Jetzt ist es an der Zeit, unsere Anstrengungen zu verdoppeln.‘ “

„Zu den vom WWF unterstĂŒtzten Einrichtungen gehört auch die Naturschutzorganisation Natural Resources auf Kangaroo Island, wo die BrĂ€nde verheerende Folgen fĂŒr viele, nur hier vorkommende Tierarten haben.“

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. Januar 2020 um 13:17 Uhr
 
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Lichterfest am 26.11.2019

 

Am 26.11.19 fand unser Lichterfest statt und viele Familien nahmen

die Gelegenheit wahr und schauten vorbei.

Von 16.00 bis 17.00 Uhr herrschte an den HotDog- und KuchenstÀnden

mĂ€chtiger Andrang und wir möchten uns hier bei den fleißigen BĂ€ckern und VerkĂ€ufern herzlich bedanken.

Ab 17.00 Uhr trommelten die „SambaKids“ zum gemeinsamen Rundgang um die Schulen.

Zum krönenden Abschluss gab es noch eine große Feuershow auf der Wiese.

 

Wir bedanken uns beim Förderverein und bei allen, die uns unterstĂŒtzt haben.

So wurde der Tag zu einem schönen Erlebnis fĂŒr Groß und Klein.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Dezember 2019 um 20:36 Uhr
 
Apfelfest 3c Drucken

Wir pflanzen einen Apfelbaum

 

Aus einer Idee der Klasse 3c wurde ganz schnell ein Projekt der Klassenstufe 3.

Die Eltern ließen sich schnell begeistern und backten fleißig Kuchen fĂŒr einen Kuchenbasar, um den Kauf fĂŒr ein ApfelbĂ€umchen und BeerenstrĂ€ucher zu ermöglichen.

Im Freizeitbereich wurde umgegraben, Unkraut gezupft und gewÀssert.

Fleißige Eltern organisierten die Lieferung des Apfelbaums und der JohannisbeerstrĂ€ucher und setzten die Pflanzen gemeinsam mit den Kindern ein.

Am 26. September wurde unser Apfelbaum auf den Namen „Apfel - Pikachu“ getauft.

Alle Kinder, Eltern und das Schulpersonal wurden zu Apfelmarmeladenbroten und Apfelsaft eingeladen - UND es sind viele GĂ€ste gekommen.

Wir bedanken uns bei Familie Möhn, Familie Zerbe und Familie Reißner, die uns bei unserem Projekt sehr unterstĂŒtzt haben.

 

Frau Riedel, Herr Schwarzer und Frau Schröder

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Oktober 2019 um 19:06 Uhr